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Hecken richtig pflanzen & schneiden

Bevor Sie sich für eine Heckenpflanzung entscheiden, sollten Sie darüber nachdenken, um welche Art von Hecke es sich handeln soll. Es gibt verschiedene Möglichkeiten einer Hecke, als in Form geschnittene immergrüne Nadel- oder Laubholzhecke, sommergrüne Laubholzhecke oder freiwachsende Hecke.

Geschnittene Hecken

Besonders platzsparend und langlebiger als Sichtschutz mit Hilfe von Zäunen sind geschnittene Hecken. Dabei ist zwischen laubabwerfenden und immergrünen Gehölzen zu unterscheiden. Optimal als immergrüne Hecke eignen sich Eibe (Taxus baccata), Abendländischer Lebensbaum (Thuja occidentalis), Scheinzypresse (Chamaecyparis i.S.), Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus), Stechpalme (Ilex aquifolium), Feuerdorn (Pyracantha coccinea) und Liguster (Ligustrum i.S.). Laubabwerfende Gehölze für geschnittene Hecken sind z.B. Buche (Fagus sylvatica), Hainbuche (Carpinus betulus), Feldahorn (Acer campestre), Berberitze (Berberis i.S.) und Forsythie (Forsythia i.S.).

Freiwachsende Hecken

Bei einer freiwachsenden Hecke bietet es sich an, besonders auf Blütensträucher zu setzen. Hierbei wird nur im Bedarfsfall, z.B. wegen störender Zweige geschnitten. Der Eindruck dieser Hecken ist sehr natürlich und abwechslungsreich, jedoch sollten Sie eine Breite von 2-3 m berücksichtigen. Es gibt eine Vielzahl an blühenden Gehölzen, die sich für eine Blütenhecke eignen. Unter anderem sind dies Felsenbirne (Amelanchier lamarckii), Deutzie (Deutzia i.S.), Forsythie (Forsythia i.S.), Gartenjasmin (Philadelphus i.S.), Blutjohannisbeere (Ribes sanguineum), Spiere (Spirea i.S.), Weigelie (Weigela i.S.) oder Schneeball (Viburnum i.S.). Diese Gehölze werden üblicherweise als Topfware angeboten.

Heckenpflanzung

Der beste Zeitpunkt zur Pflanzung einer Hecke ist der Herbst. So haben die Pflanzen ausreichend Gelegenheit vor dem Winter einzuwurzeln und im Frühjahr direkt durchstarten zu können.

Bevor Sie mit der Pflanzung beginnen sollten Sie sich in Ihrer Gemeindesatzung über den nötigen Grenzabstand zum Nachbargrundstück informieren. Beachten Sie dabei auch, dass die Pflanzen noch an Höhe und Umfang zulegen.

Der Pflanzabstand zwischen den Pflanzen richtet sich nach der Größe und Breite. Bei einer Pflanzenhöhe von 30 bis 40 cm können Sie mit 4 bis 5 Pflanzen pro Meter rechnen, bei einer Höhe der Heckenpflanzen von 80 bis 100 cm sind es 2 bis 3 Pflanzen pro Meter.

Das längere Einlegen der Wurzelballen in Wasser vor der Pflanzung gewährleistet eine optimale Wasserversorgung der Pflanzen, besonders wenn es sich um Topfware handelt. Aber auch bei Wurzelware ist diese Maßnahme sinnvoll.

Bei einem Pflanzabstand der einzelnen Pflanzen unter 30 cm ist das Ausheben eines Grabens sinnvoll, dabei sollte auch der Grabengrund aufgelockert werden. Ist der Abstand größer, so wird jeweils ein einzelnes Pflanzloch ausgehoben. Bei Topfware sollte das Pflanzloch doppelt so groß sein wie der Topfballen.

Entlang einer gespannten Schnur werden dann die einzelnen Pflanzen eingesetzt. Beachten Sie die Pflanztiefe, d.h. die Oberkante des Topfballens sollte mit der Oberkante der umgebenden Erdreiches abschließen. Gehölze als Wurzelware werden so tief gesetzt, dass die obersten Wurzeln 10 cm mit Erde bedeckt sind. Für eine optimale Nährstoffversorgung bietet sich die Anreicherung des Erdaushubs mit Kompost an, bevor er in den Graben eingebracht wird. Zum Abschluss wird die Erde angetreten und gut gewässert. Achten Sie bei immergrünen Pflanzen darauf auch im Winter zu gießen, um Trockenschäden zu vermeiden.

Heckenschnitt

Den ersten Heckenschnitt bei Laubgehölzen können Sie bereits im späten Februar durchführen. Zu dieser Zeit stehen die Gehölze noch nicht unter Saft und die Vogelbrutsaison hat noch nicht begonnen. Ein zweiter Schnitttermin liegt um den Johannistag, wobei hier ein Drittel des neuen Jahreszuwachses stehen bleibt. Im restlichen Jahr wird nicht mehr geschnitten.

Der richtige Heckenschnitt bei Formhecken hat im Querschnitt eine Trapezform, d.h. die Hecke ist unten breiter als oben. So vermeiden Sie das verkahlen der unteren Zweige, die Hecke bleibt insgesamt dicht und grün.

Bei Blütenhecken sollten Sie erst nach der Blüte schneiden, da Sie sonst die Blütenknospen entfernen und sich somit keine üppige Blütenpracht entwickelt. Hier müssen nur störende Zweige geschnitten werden oder wenn der Strauch zu groß wird.

Bei Nadelgehölzen sollten Sie vorsichtig schneiden. Bleiben Sie immer im grünen Bereich der Zweige, da Nadelgehölze nicht sehr schnittverträglich sind, nur die Eibe bildet eine Ausnahme. Eine Höhenregulierung ist jedoch möglich. Die gekappten Spitzen werden mit der Zeit von den Seitentrieben überwachsen, aus denen sich auch neue Leittriebe entwickeln.

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